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15.04.2020

Wieslocher Ottheinrich-Gymnasium führt Mülltrennung in Klassenzimmern ein

Wieslocher Ottheinrich-Gymnasium führt Mülltrennung in Klassenzimmern ein

Bildunterschrift v.l.n.r.: Katja Deschner (Vorständin AVR Kommunal AöR) und Peter Mülbaier (Geschäftsführer AVR UmweltService GmbH) präsentieren stolz das #wirfuerbio-Logo.

Initiative der AVR macht Schule:

Dass sich junge Menschen intensiv für Nachhaltigkeit und Klimaschutz engagieren, das verdeutlicht eindrucksvoll und medienwirksam die Bewegung Fridays for Future. Mindestens ebenso wichtig ist allerdings auch der Weg der kleinen Schritte, soll heißen, die Umsetzung von konkreten Umweltschutzmaßnahmen im eigenen Umfeld. Mit einem bemerkenswerten Beispiel setzt das Wieslocher Ottheinrich-Gymnasium jetzt eine solche Maßnahme um.

„Im Schulalltag landen in den Klassenzimmern täglich viele unterschiedliche Dinge im Mülleimer, das meiste davon ist allerdings recyclefähig oder kompostierbar. Daher werden wir nach der Wiederaufnahme des Schulbetriebes diesen Abfall konsequent sortieren und möchten dabei besonders den Biomüll herausfiltern. Für die Mülltrennung hat unser Schulträger, die Stadt Wiesloch, entsprechende Vorsortierer zur Verfügung gestellt. Für diese haben wir uns 10.000 besonders nass- und reißfeste AVR BioEnergieTüten besorgt. Mit unserer Unterstützung der AVR Aufklärungskampagne #wirfuerbio möchten wir unsere Schülerinnen und Schüler zu einem nachhaltigen Verhalten anregen und als Schule einen sinnvollen täglichen Beitrag zum regionalen Klimaschutz leisten", fasst die Schulleiterin des OHG, Dr. Svenja Kuhfuß, zusammen.

Generell genießt das Thema Nachhaltigkeit am Ottheinrich-Gymnasium einen hohen Stellenwert. So hat man beispielsweise einen Nachhaltigkeitsausschuss gegründet, der mit verschiedenen Aktionen das Umweltbewusstsein der Schüler stärken will. „Im vergangenen Schuljahr haben wir mit einer Unterrichtseinheit für die Klassenstufe 6 begonnen, in der wir die Folgen des Klimawandels behandelt haben. In diesem Jahr ist eine Müllsammelaktion und eine Kleidertauschparty geplant“, erläutern die engagierten Initiatoren Caroline Brieskorn und Pauline Becker.

Eine optimierte Mülltrennung sorgt für qualitativ bessere Produkte 
„Mit unserer Aufklärungskampagne #wirfuerbio wollen wir die Bürgerinnen und Bürger für das bewusste Mülltrennen sensibilisieren. Das ist uns bisher wirklich gut gelungen, denn die Qualität des Biomülls aus dem Rhein-Neckar-Kreis hat sich im Vergleich zu anderen Verwertungsstandorten mittlerweile wirklich sehr gut entwickelt“, erklärt Peter Mülbaier, Geschäftsführer der AVR UmweltService GmbH. Die jährlich rund 60.000 Tonnen organischer Abfälle werden in der AVR Bioabfallvergärungsanlage in Sinsheim vergoren, getrocknet und anschließend als gütegesicherter, zertifizierter Frischkompost vermarktet. Dieser Kompost zeichnet sich durch einen hohen Düngerwert aus, er trägt zur Humusbildung bei und ist äußerst pflanzenverträglich. Die regionale Landwirtschaft verfügt damit langfristig über einen wertvollen, organischen Dünger, der zudem als Torfersatz im privaten und kommerziellen Gartenbau Verwendung finden wird. Das im Vergärungsprozess erzeugte Rohbiogas wird nach einer entsprechenden Vorreinigung zu wertvollem Bio-Erdgas aufbereitet, das ins Erdgasnetz eingespeist oder als Energieträger für moderne Blockheizkraftwerke verwendet wird. Damit lassen sich große Mengen fossiler Brennstoffe einsparen.

Alle wichtigen Informationen zur Kampagne #wirfuerbio sind auf einer eigenen Internetseite unter www.avr-wirfuerbio.de jederzeit abrufbar. Die praktischen AVR BioEnergieTüten sind im Zehnerpack bei den örtlichen Verkaufsstellen in zahlreichen Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises sowie in über 30 regionalen REWE-Märkten zum Preis von 1,30 EUR erhältlich.

 

 

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